HPU Hämopyrrolaktamurie - Praxis Abadi - Heilpraktiker Frankfurt

Stoffwechselstörungen mit Schwerpunkt HPU (Hämopyrrolaktamurie)

Stim­mungs­schwan­kun­gen, chro­ni­sche Erschöp­fung, Heiß­hun­ger, Schlaf­stö­run­gen, sel­te­ne oder feh­len­de Traum­er­in­ne­run­gen, Panik­at­ta­cken, Angst­zu­stän­de, schlech­tes Kurz­zeit- und Namen­ge­dächt­nis, die Stoff­wech­sel­stö­rung HPU (Hämo­pyr­roll­ak­ta­mu­rie) hat vie­le Gesich­ter, womög­lich wird sie gera­de des­halb oft ver­kannt.

Viel zu wenig Ärz­te und Heil­prak­ti­ker wis­sen von HPU (Hämo­pyr­roll­ak­ta­mu­rie), die doch die am wei­tes­ten ver­brei­te­te Stoff­wech­sel­stö­rung ist. Betrof­fe­ne Pati­en­ten haben oft einen lan­gen Lei­dens­weg hin­ter sich. Da mit gän­gi­gen schul­me­di­zi­ni­schen Metho­den nichts gefun­den wird, wer­den die Pati­en­ten nicht sel­ten in die psy­cho­so­ma­ti­sche Ecke „gesteckt“ und zum Psy­cho­the­ra­peu­ten oder Psych­ia­ter geschickt, ohne zu erken­nen, dass eine Stö­rung des Stoff­wech­sels hin­ter die­sen Beschwer­den steht.

Allgemeine Beschwerden, die auf eine HPU Erkrankung hinweisen.

  • All­er­gi­en und Nah­rungs­mit­te­lun­ver­träg­lich­kei­ten
  • Ent­zün­dun­gen des Magen-Darm-Trak­tes, Reiz­darm
  • Chro­ni­sche Erschöp­fung
  • Stress wird schlecht ver­tra­gen
  • Licht- und Geräusch-Über­emp­find­lich­keit
  • Unter­zu­cke­rung (Hypo­gly­kä­mie)
  • Schild­drü­sen­über- und Unter­funk­ti­on
  • Migrä­ne
  • Angst­zu­stän­de, Stim­mungs­schwan­kun­gen
  • ADS / ADHS
  • Gelenk- und Band­schei­ben­er­kran­kun­gen
  • Auto­im­mun­erkran­kun­gen wie Hash­i­mo­to-Thy­reoi­di­tis und pri­mä­re biliä­re Zirrho­se
  • Zyklus­be­schwer­den, Zyklus­ano­ma­li­en, Unfrucht­bar­keit, Prä­men­stru­el­les Syn­drom

Was ist HPU und worum handelt es sich genau?

HPU ist die Abkür­zung für Hämo­pyr­roll­ak­ta­mu­rie, eine häu­fig auf­tre­ten­de Stoff­wech­sel­stö­rung. Hier­bei liegt eine enzy­ma­ti­sche Stö­rung bei der Bil­dung von Häm (Anteil des Hämo­glo­bins) vor. Das Häm hat viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben im Kör­per. Es ist für Ver­sor­gung des Blu­tes, aller Orga­ne und der Mus­ku­la­tur mit Sauer­stoff ver­ant­wort­lich. Es ist betei­ligt an der Ener­gie­ge­win­nung in der Zel­le und der kör­per­ei­ge­nen Ent­gif­tung.

Bei HPU ent­steht zum Teil gering­wer­ti­ges Häm mit einer leicht ver­än­der­ten bio­che­mi­schen Struk­tur. Da die­se Sub­stanz für den Kör­per unbrauch­bar und schäd­lich ist, bin­det er sie an Zink, akti­ves Vit­amin B6 und teil­wei­se Man­gan, um sie zu ent­gif­ten und als eine Kom­plex-Ein­heit (HPL-Kom­plex) über den Urin aus­zu­schei­den. Damit gehen den Betrof­fe­nen die­se wich­ti­gen Vital­stof­fe über lan­ge Zeit und in grö­ße­rer Men­ge ver­lo­ren.

Wenn man sich ver­ge­gen­wär­tigt, an wie vie­len phy­sio­lo­gi­schen Abläu­fen Zink und Vit­amin B6 betei­ligt sind, wird einem deut­lich, wel­che Viel­zahl an wei­te­ren Schä­di­gun­gen durch das Defi­zit die­ser wert­vol­len Vital­stof­fe ver­ur­sacht wird. Von beson­de­rer Bedeu­tung ist die Stö­rung der kör­per­ei­ge­nen Ent­gif­tung, die aus dem oben beschrie­be­nen gestör­ten Abläu­fen von HPU resul­tiert.

Die Fähig­keit unse­res Kör­pers zu ent­gif­ten, ist ein wesent­li­ches Ele­ment für unse­re Gesund­heit. HPU bewirkt eine Stö­rung der Ent­gif­tungs­leis­tung und kann schlimms­ten­falls zu einer Dys­funk­ti­on der Mito­chon­dri­en füh­ren. Mito­chon­dri­en sind u.a. für unse­re Ener­gie­pro­duk­ti­on zustän­dig. Von HPU betrof­fe­ne Pati­en­ten haben oft ein gro­ßes Defi­zit an Ener­gie und sind wenig belast­bar.

Wie entsteht HPU?

HPU (Hämo­pyr­roll­ak­ta­mu­rie) ist eine Stoff­wech­sel­stö­rung, die meist fami­li­är gehäuft auf­tritt und gene­tisch bedingt ist.

Wei­te­re For­schun­gen zei­gen, dass es eben­so erwor­be­ne For­men von HPU (Hämo­pyr­roll­ak­ta­mu­rie) gibt. So kön­nen bei­spiels­wei­se Hals­wir­bel­säu­len-Trau­ma­ta oder Schwer­me­tall­be­las­tun­gen als Aus­lö­ser für die­se beson­de­re Form der Stoff­wech­sel­stö­rung in Betracht kom­men.

Wie stellt man eine HPU fest und wie behandelt man diese?

Ein HPU Test ist recht ein­fach. Die Dia­gno­se beginnt in der Regel mit einem 24-Stun­den- Urin-Test, über den die Men­ge der aus­ge­schie­de­nen HPL-Kom­ple­xe der HPU-Betrof­fe­nen bestimmt wer­den kann. Mit Hil­fe wei­te­rer spe­zi­fi­scher Labor­un­ter­su­chun­gen (Blut, Stuhl etc.) wird indi­vi­du­ell auf die Sym­pto­me und das Krank­heits­bild des Betrof­fe­nen ein­ge­gan­gen.

Die The­ra­pie der HPU beding­ten Erkran­kun­gen ist kom­plex und gehört in die Hän­de eines erfah­re­nen The­ra­peu­ten.

Eine idea­le The­ra­pie bezieht fol­gen­de Gesichts­punk­te mit ein:

  • durch­dach­ter Ein­satz von Vital­stof­fen (Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te)
  • Wie­der­her­stel­lung eines balan­cier­ten Darm­mi­kro­bi­oms
  • indi­vi­du­el­le Maß­nah­men zur Unter­stüt­zung von Rege­ne­ra­ti­on der mito­chon­dria­len Funk­ti­on
  • geziel­te Unter­stüt­zung der kör­per­ei­ge­nen Ent­gif­tungs­funk­ti­on
  • typ­ge­rech­te Ernäh­rungs­um­stel­lung

Unser HPU Kom­pe­tenz-Zen­trum in Frank­furt am Main steht in enger Zusam­men­ar­beit mit ande­ren HPU Kom­pe­tenz-Zen­tren und Spe­zia­lis­ten, wie bei­spiels­wei­se den bei­den Autorin­nen des Stan­dard­wer­kes “Stoff­wech­sel­stö­rung HPU” Dr. rer. nat. Tina Maria Rit­ter und Dr. med. Liut­gard Bau­meis­ter-Jesch.

Sofern Sie noch Fra­gen haben oder wei­te­re Infor­ma­tio­nen benö­ti­gen, spre­chen Sie uns an. Wir infor­mie­ren und bera­ten Sie ger­ne.

Patienteninformation HPU

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