Augenakupunktur, Akupunktur bei Augenkrankheiten, Augenakupunktur nach Boel / Praxis Abadi Heilpraktiker Frankfurt

Augenakupunktur / Akupunktur bei Augenkrankheiten

Neben augen­ärzt­li­chen The­ra­pi­en hat sich die Augen­aku­punk­tur als effek­ti­ve Maß­nah­me in der Behand­lung von chro­ni­schen und aku­ten Augen­er­kran­kun­gen schon lan­ge eta­bliert. Bereits 1979 wur­den von der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) zahl­rei­che Indi­ka­tio­nen ver­öf­fent­licht, bei denen Aku­punk­tur wirk­sam ist, u.a. erklär­te sie Aku­punk­tur als effek­ti­ve Maß­nah­me gegen ver­schie­de­ne Augen­er­kran­kun­gen.

Bei der Behand­lung von Augen­er­kran­kun­gen wen­de ich zwei der bekann­tes­ten Aku­punk­tur­me­tho­den an, die je nach Kon­sti­tu­ti­on mei­ner Pati­en­ten, indi­vi­du­ell von mir kom­bi­niert und vari­iert wer­den. Die­se sind: Aku­punk­tur im Sin­ne der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin (TCM) und Augen­aku­punk­tur nach Boel, auch Aku­punk­tur 2000 oder Acu­N­o­va genannt.

Wel­che Augen­krank­hei­ten kön­nen mit Aku­punk­tur behan­delt wer­den?

Nach neu­es­ten For­schungs­er­geb­nis­sen las­sen sich eine Viel­zahl von ent­zünd­li­chen, chro­ni­schen und spe­zi­el­len Augen­er­kran­kun­gen sinn­voll mit Aku­punk­tur behan­deln:

  • All­er­gi­sche Bin­de­haut­ent­zün­dung
  • Tro­cke­ne Augen / Trä­nen­de Augen
  • Leder­haut­ent­zün­dung
  • Wie­der­keh­ren­de Horn­haut­ent­zün­dung
  • Uvei­tis (diver­se Ent­zün­dun­gen)
  • Dia­be­ti­sche Reti­no­pa­thie (dia­be­ti­sche Augen)
  • Myo­pie (Kurz­sich­tig­keit) bei Kin­dern & Jugend­li­chen
  • Hyper­opie (Weit­sich­tig­keit)
  • Maku­la-Dege­ne­ra­ti­on
  • Glau­kom (Grü­ner Star)
  • Durch­blu­tungs­stö­rung des Seh­nervs
  • Throm­bo­sen am Auge / Augen­in­farkt

Das Auge in der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin

Aus der Sicht­wei­se der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin steht jedes Organ im mensch­li­chen Kör­per in Wech­sel­wir­kung mit allen ande­ren Orga­nen. Somit dür­fen auch Augen­er­kran­kun­gen nie iso­liert betrach­tet wer­den, denn jedes Augen­lei­den kann Aus­druck einer Stö­rung in einem ande­ren Organ sein.

Hin­ter nahe­zu jeder Augen­er­kran­kun­gen lie­gen also tie­fe­re Gesche­hen, die den gesam­ten Orga­nis­mus nega­tiv beein­flus­sen kön­nen. Nicht zuletzt spie­len auch Emo­tio­nen bei der Ent­ste­hung von Augen­lei­den oft eine gro­ße Rol­le. Die Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­sche Medi­zin behan­delt ganz­heit­lich nie das erkrank­te Auge allein, son­dern immer den gesam­ten Men­schen.

Augenakupunktur nach Boel

Mit­te der neun­zi­ger Jah­re brach­te John Boel aus Däne­mark erst­mals den Begriff „Augen­aku­punk­tur“ nach Deutsch­land. Boel bedient sich bei sei­ner Metho­de alt­be­währ­te Aku­punk­tur­wei­sen und kom­bi­niert die­se zu einem neu­en Gan­zen. Durch inten­si­ve For­schung ent­deckt Boel immer neue Aku­punk­tur­punk­te, durch deren Sti­mu­lie­rung eine posi­ti­ve Wir­kung auf die Augen erzielt wer­den kann. Nach inten­si­ver Anwen­dung der Aku­punk­tur in der Behand­lung von Augen­krank­hei­ten kann ich aus eige­ner Erfah­rung sagen: die Metho­de nach Boel wirkt gut und nach­hal­tig am bes­ten dann, wenn zugleich die zugrun­de lie­gen­de Erkran­kung ganz­heit­lich, im Sin­ne der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin behan­delt wird.

Verlauf und Dauer der Therapie

Jeder Aku­punk­tur­be­hand­lung geht eine gründ­li­che augen-ärzt­li­che Ana­mne­se vor­aus. Dabei erfolgt die Dia­gno­se durch Ihren Augen­arzt. Spä­ter folgt in mei­ner Pra­xis eine Dia­gno­se­er­stel­lung nach den Kri­te­ri­en der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin. Dadurch wird die Aus­wahl der nöti­gen Aku­punk­tur­punk­te ganz indi­vi­du­ell von mir ent­schie­den. Anschlie­ßend wird der Pati­ent an fünf auf­ein­an­der fol­gen­den Tagen jeweils zwei­mal inner­halb von zwei Stun­den aku­punk­tiert. Auch wenn die Aku­punk­tur spe­zi­ell zur Behand­lung von Augen­er­kran­kun­gen geschieht, wird doch nie­mals das Auge selbst aku­punk­tiert. Viel­mehr wer­den je nach Krank­heits­bild fei­ne Aku­punk­tur­na­deln bei­spiels­wei­se an Hän­den, Füßen, Kni­en und Kopf gesetzt. Nach einer Woche Inten­siv­aku­punk­tur fol­gen drei Wochen Pau­se. Danach folgt ein wei­te­rer fünf-Tage-Zyklus.

Die wichtigsten Schritte auf einen Blick:

  • Ana­mne­se und Dia­gno­se­stel­lung durch Ihren Augen­arzt
  • Ergän­zen­de ganz­heit­li­che Ana­mne­se nach den Grund­la­gen der TCM
  • Fünf Tage Inten­siv-Aku­punk­tur
  • Drei Wochen Pau­se
  • Fünf Tage Inten­siv-Aku­punk­tur

Therapiebegleitend:

  • Typ­ge­rech­te Ernäh­rung
  • Mikro­nähr­stof­fe und Vital­stof­fe
  • Kräu­ter­re­zep­tu­ren
  • Homöo­pa­thie